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Dramatischer Priesterrückgang
© ANTENNE MÜNSTER / Kamps
Düstere Aussichten : Im Bistum Münster werden immer mehr Priester fehlen.
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Dramatischer Priesterrückgang

Das Bischöfliche Generalvikariat in Münster geht davon aus, dass bis 2030 mehr als 100 Priester in den Ruhestand gehen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 06.06.2024 04:00

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Das Bistum Münster erwartet einen dramatischen Priesterrückgang. Unter dem Strich steht bei den Bistumspriestern im regulären Dienst ein Rückgang um fast ein Drittel. Wie viele Emeritierungen genau kommen, lasse sich nicht genau voraussagen, sagt Regens Philip Peters, der Leiter des Priesterseminars Münster, dem katholischen Online-Magazin Kirche+Leben. Bei Priestern gebe es kein festes Rentendatum, mit 65 Jahren dürften sie kürzertreten, könnten aber auch bis zum Alter von 75 weiterarbeiten.

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"Individuelle Vereinbarung" über Ruhestand

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Wann ein Priester in den Ruhestand trete, hänge mit der persönliche Lebenssituation und Gesundheit zusammen. Von der Bischöflichen Pressestelle heißt es, es würden "individuelle Vereinbarungen zwischen dem Priester und der für den Priestereinsatz verantwortlichen Stelle getroffen". Derzeit stünden 356 Priester des Bistums Münster im regulären Dienst.

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Lange Priesterausbildung

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Im Priesterseminar in Münster leben nach Peters‘ Worten derzeit acht Männer, die den Weg zum Priesterberuf eingeschlagen haben. Vier von ihnen werden bis 2030 geweiht, wenn nichts dazwischen kommt. "Der gesamte Weg kann bis zu acht Jahre dauern", erläutert Peters und verweist auf Studiendauer, Gemeinde-Praktika und Diakonatszeit.

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