Digitale Vorlesungen statt überfüllte Hörsäle

Für die Studierenden der Westfälischen Wilhelms-Univesität Münster hat wohl das ungewöhnlichste Semester überhaupt begonnen. Nahezu alle Kurse finden ausschließlich online statt - die Universitätsgebäude bleiben für die Studierenden wegen Corona auch weiterhin vorerst geschlossen.

Für viele Studierende fing wohl die größte Umstellung überhaupt an. Keine Vorlesungen, keine Seminare mehr - zumindest nicht vor Ort in der Uni. Stattdessen läuft in diesem Semester alles digital ab. Konferenzen per Videochat mit den Dozierenden und Gruppenarbeit nur am Telefon.

Digitaler Semesterstart verlief im Großen und Ganzen gut

Trotz der Serverausfälle, mit denen Studierende wie Lehrende in den ersten Tagen zu kämpfen hatten, lief der Start des ungewöhnlichen Semesters doch unerwartet gut. Vielen Studierenden gefällt es sogar so gut, dass sie fast nicht mehr wieder zurück in die "normale" Uni wollen. Die Seminare finden soweit normal statt - Diskussionen mit Kommilitonen und Dozenten, die sonst im Seminarraum stattfinden würden, laufen jetzt per Videokonferenz ab. Mit ein bisschen Übung klappt es dann auch ganz gut, dass nicht alle durcheinanderreden.

Nicht alle Dozierenden bieten allerdings Möglichkeiten zum digitalen Austausch - manche laden auch einfach Texte hoch und "zwingen" die Studierenden zum Selbststudium - ohne Austausch. Komplizierter wird es auch in praktischeren Studiengängen, wie beispielsweise in der Biologie, der Medizin oder in den Sportwissenschaften.

ANTENNE MÜNSTER-Reporterin Lena Zils hat in der ANTENNE MÜNSTER-Morningshow nochmal das Wichtigste für euch zusammengefasst.

© AM

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