Die besten Naturfotos des Jahres 2019

Die Auszeichnung "Wildlife Photographer of the Year" ist der weltweit größte und wichtigste Preis für Naturfotografen. Alle hundert Siegerbilder sind als Deutschlandpremiere vom 29. November bis zum 5. April 2020 im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster zu betrachten.

© Ralf Schneider

Die Auszeichnung "Wildlife Photographer of the Year" wurde 1965 vom Natural History Museum in London ins Leben gerufen, und ist damit der älteste Wettbewerb seiner Art – und inzwischen auch der renommierteste. Seine Anfänge liegen in einer Zeit, in der der Umweltschutz gerade ins Bewusstsein der Öffentlichkeit drang. Deshalb trug er auch immer dazu bei, dieses Bewusstsein zu schärfen. Heute werden Auszeichnungen für künstlerisch wertvolle Bilder vergeben, die Umwelt- und Naturschutzfragen in den Fokus rücken, durch die unmittelbare Wirkung des Bildes selbst oder als Teil einer Geschichte.

© Eduardo Del Álamo
© Eduardo Del Álamo

In diesem Jahr bewarben sich Fotografen aus rekordverdächtigen 100 Ländern um den Preis – mit insgesamt über 48.000 Einsendungen. Eine international besetzte Jury wählte daraus die hundert besten Motive aus: Die einen bestechen durch die schiere Schönheit der Natur, andere regen zum Denken an über unseren Umgang mit der Natur als Ressource. Insgesamt werden Preise in 16 Kategorien vergeben, von der Unterwasserfotografie über die Schwarz-Weiß-Fotografie bis hin zur Fotoreportage.

© Peter Haygarth
© Peter Haygarth

Die Ausstellung mit allen hundert Siegerbildern feiert in diesem Jahr ihre Deutschlandpremiere am 29. November im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster. Die offizielle Bekanntgabe der Gewinner findet erst Mitte Oktober in London statt – doch schon jetzt gibt es einen ersten Vorschmack auf die diesjährige Ausstellung. So gehört zu den Preisträgern das Bild einer friedlich schlafenden Weddellrobbe, aufgenommen von dem deutschen Fotografen Ralf Schneider. Ausgezeichnet wird auch der spanische Fotograf Eduardo Del Álamo, der die verzweifelte Flucht eines Eselspinguins – der schnellste Unterwasserschwimmer aller Pinguine – vor dem Angriff eines Seeleoparden mit seiner Kamera festhielt. Nicht weniger dramatisch ist das Foto des Briten Peter Haygarth, der genau in dem Moment auf den Auslöser drückte, als ein männlicher Gepard in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal von einem Rudel afrikanischer Wildhunde angegriffen wurde.

Das Westfälische Pferdezentrum

Das Westfälische Pferdemuseum liegt mitten im Allwetterzoo Münster. Der Besuch des Pferdemuseums ist im Zooeintritt enthalten. Das gesamte Museum ist vollständig mit dem Rollstuhl zugänglich und verfügt über eine rollstuhlgerechte Toilette.

Das Museum ist 365 Tage im Jahr geöffnet:

April bis September: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Oktober & März: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

November bis Februar: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Eintrittspreise:

Erwachsene 18,90 € (Sommer), 14,90 € (Winter)

Schüler / Studenten 12,90 € (Sommer), 9,90 € (Winter)

Kinder (3-14 Jahre) 10,90 € (Sommer) 8,90 € (Winter)

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