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Christo im Picasso Museum
© ANTENNE MÜNSTER
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Christo im Picasso Museum

Sie verhüllten das Berliner Reichstagsgebäude oder den Arc de Triomphe in Paris. Im Picasso-Museum in Münster gibt es jetzt unrealisierte Projekte von Christo und Jeanne-Claude zu sehen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.04.2026 14:02

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Ein mit Stoff verpackter Reichstag in Berlin. Knallgelbe begehbare Stege auf dem Iseo-See in Norditalien. Tausende meterhohe Metalltore mit Stoffbahnen im Central Park in New York. Das sind nur die berühmtesten Werke des Künstler-Ehepaares Christo und Jean-Claude. In Münster gibt es jetzt die zum Teil ebenso spektakulären, aber nicht verwirklichten Projekte des Künstlerduos zu sehen. Zum Beispiel sollte auch der Kölner Dom mal eingepackt werden.

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Kurator Matthias Koddenberg: Was wollte Christo erreichen?
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Zusammengestellt hat die Ausstellung der Münsteraner Kunsthistoriker Matthias Koddenberg (s.Foto oben). Er war eng mit Christo und Jeanne-Claude befreundet und gehörte über 20 Jahre lang zu ihrer „Arbeitsfamilie“. Zu sehen gibt es in Münster 25 unrealisierte Projekte, darunter das Projekt „Over the River“, bei dem in Colorado ein ganzer Fluss, der Arkansas River, verhüllt werden sollte. Oder eben das Projekt "Kölner Dom Wrapped".

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Christo im Picasso Museum
© Christo and Jean-Claude Foundation New York
Christos Entwurf für den verhüllten Kölner Dom
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„Christo und Jeanne-Claude: un / realisiert" ist vom 4. April bis zum 28. Juni zu sehen. Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster und der Christo und Jeanne-Claude Foundation in New York.

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