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Cannabis: So hat Münster abgestimmt
© Polizei Münster
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Cannabis: So hat Münster abgestimmt

Der Bundestag hat die Teil-Legalisierung von Cannabis beschlossen. Aus Münster gab es bei der Abstimmung über das Gesetz zwei "Ja-" und eine "Nein-Stimme".

Veröffentlicht: Freitag, 23.02.2024 15:16

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Künftig sollen der Konsum und Anbau von Hanf in Grenzen straffrei bleiben. In Cannabis-Clubs soll Hanf angebaut und verkauft werden können. Erwachsene dürfen dann bis zu 25 Gramm Cannabis zum Eigenbedarf besitzen. Im privaten Eigenanbau sollen bis zu 50 Gramm sowie bis zu drei Pflanzen erlaubt sein.

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Drei Abgeordnete aus Münster dabei

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Die SPD-Abgeordnete Svenja Schulze und die Grüne Maria Klein-Schmeink haben zugestimmt. Klein-Schmeink sieht die Regelungen als Meilenstein für eine moderne Drogenpolitik:

Ich bin froh, dass wir nun den erwachsenen Konsumenten den Weg zum Dealer ersparen und zugleich endlich für effektiven Jugend-, Gesundheits-, und Verbraucherschutz sorgen können.

Münsters CDU-Bundestagsabgeordneter Stefan Nacke hat mit "Nein" gestimmt. Er hat bei dem Gesetz gesundheitspolitische und jugendrechtliche Bedenken.

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Ex-Polizeipräsident für Cannabis-Freigabe

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Münsters ehemaliger Polizeipräsident Hubert Wimber ist froh, dass die Freigabe von Cannabis kommt. Wimber hat sich seit Jahren in der Organisation "LEAP" für eine Legalisierung und eine Entkriminalisierung der Konsument:innen eingesetzt.

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Hubert Wimber, Münsters Polizeipräsident a.D.
Ein guter Tag für die Drogenpolitik
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Wimber ist Vorsitzender der Organisation "Law Enforcement Against Prohibition (kurz LEAP) Deutschland". Diese setzt sich für eine Reform der Drogenpolitik ein.

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