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Bürgerbegehren "Seebrücke Münster"
© Seebrücke Münster
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Bürgerbegehren "Seebrücke Münster"

Die Aktion "Seebrücke Münster" startet heute ihr Bürgerbegehren. Die Aktivisten wollen erreichen, dass auch Münster zu einem so genannten "Sicheren Hafen" erklärt wird.

Veröffentlicht: Mittwoch, 28.08.2019 04:33

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Münster noch kein "Sicherer Hafen"

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"Sichere Häfen" nehmen Flüchtlinge auf, die im Mittelmeer aus Seenot gerettet wurden. In Deutschland haben sich bereits fast 90 Städte zu "sicheren Häfen" erklärt. „Ausgerechnet das weltoffene Münster ist immer noch nicht dabei“, bemängelt Stephan Lütke Hüttmann von der Seebrücke. Der Rat der Stadt hatte das abgelehnt, weil er keine Notwendigkeit für diesen Schritt sieht. Münster habe sich schon dazu bereiterklärt, zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen - unter ihnen auch aus Seenot gerettete Menschen.

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Teilnahme am "Nest"-Programm

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Münster will aber statt dessen an dem so genannten "NesT"-Programm teilnehmen. "NesT" bedeutet, dass bis zu 500 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in den bestehenden Einrichtungen von ehrenamtlichen Mentoren betreut werden.

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Das reicht der Aktion "Seebrücke Münster" allerdings nicht. Für ihr Bürgerbegehren ist heute (28.08.) eine Auftaktveranstaltung um 18:30 Uhr in der Trafostation an der Schlaunstraße angesetzt.

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Für die Aktivisten gilt es nun, mindestens 9953 Unterschriften zusammenbekommen, damit sich der Rat mit ihrem Anliegen beschäftigt. Folgt der Rat dem Begehren dann nicht, kommt es zum Bürgerentscheid. Dann stimmen die Münsteraner alle direkt über das Thema ab.

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