Bürger aktiv in Forschungsprojekte einbinden

Stiftung WWU unterstützt Bürgerwissenschaft an der Universität Münster mit rund 60.000 Euro.


© WWU - Peter Leßmann

Gemeinschaftlich und auf Augenhöhe forschen – das ist das Ziel von Citizen-Science-Projekten oder zu Deutsch Bürgerwissenschaft. An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gibt es zahlreiche Projekte, die Citizen-Science-Ansätze bereits erfolgreich umsetzen. Mit einem neuen Förderschwerpunkt stärkt die Stiftung WWU zukünftig bürgerwissenschaftliche Projekte, sowohl aus den Natur, als auch aus den Sozial- und Geisteswissenschaften. Mit rund 60.000 Euro für drei Jahre unterstützt die Stiftung den von der Arbeitsstelle Forschungstransfer und der Citizen-Science-AG initiierten WWU-Citizen-Science-Wettbewerb.

„Wir möchten Wissenschaftler/-innen dazu ermutigen, die vielfältigen Möglichkeiten der Bürgerwissenschaft zu nutzen und die Öffentlichkeit aktiv in die verschiedenen Phasen der Forschungsprojekte zu integrieren. Dadurch bauen wir eine Brücke zwischen der Wissenschaft und der Gesellschaft und stärken gleichzeitig das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse.“

sagt Hans-Bernd Wolberg, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung WWU.

Bürger beteiligen sich an Wissenschaft

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Beteiligung der Hobby-Forscher: Bürger können zum Beispiel Fragen stellen, ein Forschungsprojekt entwickeln, Daten erheben und wissenschaftlich auswerten sowie Forschungsergebnisse kommunizieren. Gemeinsames Ziel aller Citizen-Science-Projekte ist es, neues Wissen zu schaffen. Hierbei wird an Forschungsfragen gearbeitet, deren Beantwortung einen Erkenntnisgewinn für die Wissenschaft und damit auch für die Gesellschaft mit sich bringt.

Die Arbeitsstelle Forschungstranfer lässt Bürger/-innen an wissenschaftlichen Erkenntnisprozessen teilhaben.

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