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Bombensuche am Hafen kann starten
© Feuerwehr Münster (Twitter)
An der Verdachtsstelle auf dem Stadtwerke-Gelände wurden mit Wasser gefüllten Container als Splitterschutz aufgestellt.
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Bombensuche am Hafen kann starten

Alles ist vorbereitet an der Verdachtsstelle auf dem Stadtwerke-Gelände "Am Mittelhafen". Expert:innen können mit der Blindgänger-Suche beginnen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.07.2023 02:00

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Liegt auf dem Stadtwerke-Gelände "Am Mittelhafen" eine Weltkriegsbombe oder nicht? Heute (26. Juli) Vormittag wollen die Expert:innen des Kampfmittelräumdienstes die Verdachtsstelle freilegen. Die vorbereitenden Maßnahmen waren diesmal umfassender als sonst: Damit die Einsatzkräfte gleich gut arbeiten können, hat die Feuerwehr Münster am Hafen sogar den Grundwasserspiegel gesenkt. Um Gebäude und Infrastruktur zu schützen, wurden zudem Container als Splitterschutz rund um die Verdachtsstelle aufgestellt (siehe obiges Foto). Die Container sind zum Schutz der kritischen Infrastruktur auf dem Stadtwerke-Gelände nötig. Auf ihm befinden sich das Kraftwerk, die Versorgungsleitungen und die Verbundleitstelle, in der die Strom-, Gas-, Wärme- und Wassernetze in Münster überwacht werden.

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© Feuerwehr Münster (Twitter)
Das Grundwasser wurde von der Feuerwehr Münster schon gesenkt - so können die Experten des Kampfmittelräumdienstes am Mittwoch problemlos an der Verdachtsstelle nach dem vermuteten Blindgänger wühlen.
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Umfangreiche Maßnahmen auf dem Stadtwerke-Gelände

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Damit die Expert:innen beginnen können, die Verdachtsstelle freizulegen, haben die Stadtwerke vergangenes Wochenende außerdem noch eine Gashochdruckleitung auf dem Betriebsgelände entleert, abgesperrt und die verbliebene geringe Restmenge Gas mit einer Gasfackel auf dem Betriebsgelände verbrannt. Auf die sichere Energieversorgung in Münster haben all diese Maßnahmen keine Auswirkungen.

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© Feuerwehr Münster (Twitter)
An der Verdachtsstelle wurde seit Tagen alles für den heutigen Einsatz vorbereitet.
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Bombenfund hätte weitreichende Folgen im Hafen-Viertel

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Ob hier tatsächlich eine Bombe im Boden schlummert oder nur ein Haufen Schrott, dürfte im Laufe des Vormittages klar sein.

Bei einem Bombenfund müssen Polizei, Feuerwehr und Stadt das Gebiet 250 Meter rund um die Fundstelle sperren (siehe Karte unten). Darin liegen unter anderem auch das "Stadthaus 3" der Stadt Münster, das Stadtwerke- und Stadtnetze-Gelände, das Heizkraftwerk, die Halle Münsterland sowie mehrere Parkhäuser. Fest steht jetzt schon: Im "Stadthaus 3" sind das Kundenzentrum Planen und Bauen und die Energieberatung der Verbraucherzentrale heute geschlossen.


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Albersloher Weg am Hafen wäre gesperrt

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Bei einem Blindgänger-Fund müssten die Einsatzkräfte auch den Albersloher Weg für den Verkehr sperren. Einen festen Zeitraum dafür gibt es aber noch nicht. Anders als bei vielen anderen Terminen des Kampfmittelräumdienstes in unserer Stadt sind diesmal kaum Wohngebäude betroffen, weil die Verdachtsstelle mitten im Industrie-Viertel liegt.

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Anlaufstelle an der Ecke Hohenzollernring/Wolbecker Straße

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Trotzdem hat die Stadt geplant, eine Anlaufstelle einzurichten. Sie ist in der Sporthalle der Overbergschule in der Margaretenstraße Ecke Ring/Wolbecker Straße (Zugang über die Wolbecker Straße) geplant. Ein Shuttle dorthin würde an der Haltestelle Stadtwerke/Hafen zur Verfügung stehen.

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© Stadt Münster
Möglicher Evakuierungsbereich im 250-Meter-Radius um den Verdachtspunkt am Mittelhafen.
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Die Stadt Münster und ihre Feuerwehr informieren über ANTENNE MÜNSTER, auf dieser Webseite, via Social Media und die WarnApp "NINA" über etwaige weitere notwendige Maßnahmen. Alle Infos erhalten ihr natürlich auch immer aktuell bei uns im laufenden Programm.

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