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Blühstreifen auf 200.000 Quadratmetern
© Louisa Hoffmann
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Blühstreifen auf 200.000 Quadratmetern

Wer in diesen Tagen an Feldwegen im Stadtgebiet einen kurzen Stopp einlegt, der sieht eine Vielzahl an Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und weiterer Insekten, die sich auf den Feldfrüchten tummeln und hier ihre Nahrung finden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.07.2019 14:45

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Auf unseren Feldern blüht es: Im Münsterland wächst momentan ein Band aus violetten Phacelia neben vielen Feldwegen, doch auch die eine oder andere Sonnenblume zeigt sich.

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Schon zum zehnten Mal haben sich mehrere Landwirte in Münster freiwillig bereiterklärt, einen Streifen ihrer Felder von Nutzpflanzen freizuhalten. Auf den 200.000 Quadratmetern wurden stattdessen Blumensamen verteilt. Mithilfe einer Sämaschiene wurde die Saatmischung bereits Ende April auf die Felder gebracht.

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Blühstreifen auf 200.000 Quadratmetern
© Louisa Hoffmann
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Damit helfen die Landwirte der Artenvielfalt, sagt Susanne Schulze Bockeloh (l.), Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster:

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Blühstreifen in Münster
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Besonders Insekten wie Biene, Hummeln und Co. seien wichtig für die Landwirtschaft, da sie auch Nutzpflanzen bestäuben. Auf den Streifen finden sie durchgehend Blüten zum Anfliegen. Verblüht die eine Blume, öffnet sich schon wieder die nächste. Doch auch andere Tiere profitieren von dem blühenden Band: Vögel können die Samen essen und Wildtiere finden dort Schutz.

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Blühstreifen auf 200.000 Quadratmetern

© Louisa Hoffmann

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Das Engagement der Landwirte wurde letztes Jahr im Rahmen des Wettbewerbs "Münster: Vielfalt machen" ausgezeichnet. Das dort gewonnene Preisgeld wurde direkt wieder in das Projekt investiert.

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