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Bildung gegen Antisemitismus
© ANTENNE MÜNSTER
v.l.n.r.: Regierungspräsident Andreas Bothe, Stadträtin Cornelia Wilkens, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger(Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW), Stefan Querl (Leiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel und Antisemitismusbeauftragter der Stadt Münster)
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Bildung gegen Antisemitismus

"Engagierte Bildungsarbeit gegen Antisemitismus ist seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel besonders nötig": Das sagte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die Antisemitismusbeauftragte des Landes, im Geschichtsort "Villa ten Hompel" in Münster.

Veröffentlicht: Dienstag, 30.01.2024 18:00

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Bei einem Arbeitsbesuch in der Villa ten Hompel tauschte sich die ehemalige Bundesjustizministerin (2.v.r.) mit (v.l.n.r.) Münsters Regierungspräsident Andreas Bothe, der städtischen Kulturdezernentin Cornelia Wilkens und Stefan Querl, dem Leiter der Villa ten Hompel, aus. Querl ist auch Antisemitismusbeauftragter der Stadt Münster. Alle waren sich einig, dass die Bemühungen gegen Antisemitismus schon früh mit Bildungsarbeit u.a. für Schulen beginnen müssen.

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Zehn-Punkte-Plan der Landesregierung

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Mit einem Zehn-Punkte-Plan stärkt die Landesregierung Präventions-, Dialog- und Bildungsangebote. Dass ein solches Programm nötig ist, zeigt für Leutheusser-Schnarrenberger auch der Anstieg antisemitischer Straftaten in den letzten Monaten. Rund 300 Fälle hat es in NRW gegeben.

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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW)
Anstieg der antisemitischen Straftaten
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In der Villa ten Hompel gibt es Seminare, Vorträge und Gesprächsangebote für Lehrkräfte, Schüler:innen, aber auch für die Polizei. Die ehemalige Fabrikantenvilla in Münster war Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland.

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Stefan Querl (Leiter der Villa ten Hompel und Antisemitismusbeauftragter der Stadt Münster)
Bildungsarbeit gegen Antisemitismus in der Villa ten Hompel
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"Seit dem Terrorangriff der Hamas erreichen uns bei der Stadt immer mehr Anfragen zur Antisemitismusarbeit", sagt Kulturdezernentin Wilkens.

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