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Betrugswelle in Münster
© VZ NRW/adpic
Das Perfide dabei: Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, setzen die Betrüger:innen eine technische Manipulation ein, das sogenannte "Call-ID-Spoofing". Dabei wird eine echte Telefonnummer der Verbraucherzentrale angezeigt und die Nummer des Anrufers wird verschleiert.
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Betrugswelle in Münster

In Münster rollt gerade eine regelrechte Welle an Telefonbetrügereien. Die Polizei warnt vor "falschen Polizisten" und "falschen Bankmitarbeitern".

Veröffentlicht: Freitag, 13.09.2024 13:15

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Seit Anfang letzter Woche (02.09.) häuft sich in Münster wieder eine ganze Reihe von Telefonbetrügereien. Die Betrüger:innen geben sich unter anderem als Polizist:innen oder Bankmitarbeiter:innen aus. Sie versuchen, ihre Opfer mit falschen Geschichten dazu zu bringen, Geld oder Wertgegenstände rauszugeben oder Bankdaten zu verraten. Sie erzählen zum Beispiel, dass das Geld oder die Wertsachen zu Hause oder bei der Bank nicht mehr sicher sind oder dass sie untersucht werden müssen. Oft behaupten sie, es hätte schon Einbrüche in der Nachbarschaft gegeben. Besonders betroffen sind meistens ältere Menschen.

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Seit Montag hat die Polizei Münster eine höhere zweistellige Summe verzeichnet und spricht von pro Tag 5-10 Anrufe von denen sie mitbekommt. Die Dunkelziffer wird höher sein.

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Die Polizei Münster warnt vor diesen Betrugsmaschen und rät:

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  • Bei Anrufen von unbekannten Rufnummern ist immer Vorsicht geboten.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Anrufer (auch vermeintliche Familienangehörige oder Freunde) von aktuellen Straftaten, einem Unfall oder einer Notlage berichten und Geld fordern.
  • Geben Sie niemals am Telefon Auskunft über Ihre finanzielle Situation.
  • Geben Sie auch keine persönlichen Informationen heraus, wie zum Beispiel Telefonnummern, Adressen, Bankdaten oder Ähnliches.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen! Die echte Polizei wird Sie niemals dazu auffordern.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, sondern ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Legen Sie im Zweifel einfach auf.
  • Im Verdachtsfall: Wählen Sie die 110 und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
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Weitere Präventionshinweise stellt die Polizei Münster auf ihrer Internetseite zur Verfügung.

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