
AWM halten an Wertstofftonne fest
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster halten an dem Plan fest, eine Wertstofftonne in Münster einzuführen. Allerdings ist nun wieder völlig offen, mit wem die AWM über Größe und Art der Gefäße und den Abholrhythmus verhandeln können.
Veröffentlicht: Dienstag, 19.03.2019 06:51
Der bisherige Verhandlungsführer des Dualen Systems, das "Duale System Recycling Kontor Dual" (RKD), stellt zum Monatsende den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen ein und kommt daher nicht mehr in Frage. Noch bis Ende 2019 ist ein privater Entsorger mit der Abholung der Gelben Säcke in Münster beauftragt. Für den neuen Abholzeitraum starten Mitte April die Verhandlungen. Ziel ist es, ab 2020 die Wertstofftonne für Verpackungen und sogenannte stoffgleiche Nichtverpackungen einzuführen.
Die Voraussetzung
Wie es letztendlich zukünftig mit der Entsorgung von Verpackungsmaterialien in Münster aussehen wird, kann aber erst dann entschieden werden, wenn die Dualen Systeme, die für die Sammlung und Entsorgung von Verpackungsmaterialien zuständig sind, einen neuen gemeinsamen Verhandlungsführer benannt haben. Die flächendeckende Einführung der Wertstofftonne in Münster ist nur dann möglich, wenn die Stadt Münster sich mit den Dualen Systemen einigt.
Der Betriebsleiter der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Patrick Hasenkamp fasst aber zusammen, dass die AWM weiter an einer Wertstofftonne mit einer Tonnengröße ab 120 Litern bei 14-täglicher Abfuhr festhalten.