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Automatenaufbrüche aufgeklärt
© Bundespolizei Münster
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Automatenaufbrüche aufgeklärt

Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Bundespolizei Münster eine Serie von Fahrkartenautomatenaufbrüchen aufgeklärt.

Veröffentlicht: Freitag, 10.03.2023 10:00

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Zwei Beschuldigte sitzen in Haft, auch Sprengstoff wurde gefunden.

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Die Serie begann im Dezember 2022 mit dem Aufbruch eines Fahrkartenautomaten am Bahnhof in Münster-Albachten. Mit der Festnahme von zwei Tatverdächtigen am 13. Februar fand sie am Bahnhof in Klein Reken ihr Ende.

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Insgesamt 20 Aufbrüche werden einem 28-Jährigen einem 26-Jährigen, beide aus Münster, zur Last gelegt. Sie agierten münsterlandweit bis nach Niedersachsen.

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In zwölf Fällen machte das Duo Beute von insgesamt etwa 30.000 Euro. In acht Fällen gelang der Aufbruch nicht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 150.000 Euro. Betroffen waren Automaten an Bahnhöfen in Münster (Zentrum Nord, Sprakel und Albachten), Appelhülsen, Dülmen, Buldern, Maria-Veen, Borken, Reken, Klein Reken, Westbevern (Foto), Ostbevern, Hasbergen und Geeste. Zu den Tatorten fuhren die Tatverdächtigen mit einem Auto mit gestohlenen Kennzeichen. Durch akribische Ermittlungsarbeit rückten die Tatverdächtigen in den Fokus der Ermittler der Bundespolizei, bis sie am 13. Februar am Bahnhof in Klein-Reken während eines Automatenaufbruchs festgenommen wurden. Das Amtsgericht Münster ordnete die Untersuchungshaft an.

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Neben umfangreichen Beweismitteln und Tatwerkzeugen wurde in einer Wohnung in Gievenbeck Sprengstoff gefunden. Durch die Entschärferdienste von Bundespolizei und Landeskriminalamt wurde der Sprengstoff gesichert und in der Nähe zur Umsetzung gebracht, was seinerzeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Der Sprengstoff wurde nicht zur Öffnung der Fahrkartenautomaten benutzt. Hierfür wurde brachiale mechanische Gewalt angewandt.

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Gegen die beide Tatverdächtigen werden Strafverfahren wegen Diebstahls im besonders schweren Fall geführt. Ihnen droht eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren.

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