
Außenministertreffen in Münster
Oberbürgermeister Lewe spricht von einem der größten diplomatischen Ereignisse seit der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens 1648.
Veröffentlicht: Mittwoch, 31.08.2022 13:00
Die Stadt Münster freut sich, am 3. und 4. November die Vertreter:innen der G7-Staaten begrüßen zu dürfen. "Das G7-Treffen in Münster ist eine große Ehre für unsere Stadt", sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. Es handele sich dabei um eines der "größten diplomatischen Ereignisse in Münster seit 1648, als hier die Friedensverträge für den Dreißigjährigen Krieg unterzeichnet wurden", ordnet Lewe die Bedeutung des Treffens für Münster ein.
Nach dem historischen Friedensschluss von 1648 ist Münster noch einige Male Schauplatz aufsehenerregender Gipfeltreffen gewesen. Im Juni 1990 traf im Friedenssaal des münsterischen Rathauses beispielsweise der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher mit seinem UdSSR-Amtskollegen Eduard Schewardnadse zusammen. Das Treffen wird heute als wichtige Station auf dem Weg zur deutschen Einheit gesehen. Lewe: "Die Suche nach Frieden ist der Friedensstadt Münster dauerhafte Verpflichtung. Das Engagement für den Frieden ist angesichts der aktuellen Weltlage dringender denn je."
Der Oberbürgermeister und sein Organisationsteam stehen bereits mit den Sicherheitsexperten des Auswärtigen Amtes und anderer Bundesbehörden in engem Austausch, um einen reibungslosen Ablauf des Treffens zu gewährleisten. Lewe: "Ich bin mir sicher, dass wir bis November alle organisatorischen Voraussetzungen schaffen werden."
Über das, was da auf unsere Stadt zukommt, berichtet ANTENNE MÜNSTER-Reporter Michael Wessels im Gespräch mit Nachmittagsmoderator Matthias Kamps:
Politikwissenschaftler Klaus Schubert von der Uni Münster ordnet ein, was so ein Ereignis der Welt-Politik für Münster bedeutet:



