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Aufräumen nach "Sabine"
© Feuerwehr Münster
Ein Flachdach am Horstmarer Landweg wurde durch eine Windboe abgedeckt.
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Aufräumen nach "Sabine"

Orkantief "Sabine" hat Münster weniger heftig getroffen als befürchtet - doch die Gefahr ist noch nicht ganz gebannt. Ein wechselhaftes Schauerwetter und Sturmböen bis Windstärke neun können die Stadt auch am Dienstag (11.02.) noch durcheinanderwirbeln, erklärt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Für die Stadt hat nach den Orkanböen, die noch am Montag über Münster hinwegfegten, das Aufräumen begonnen. Vorrang hat die Sicherheit: Noch immer laufen zahlreiche Einsätze der Feuerwehr, um akute Gefahrenstellen durch herabstürzende Äste oder Gegenstände zu beseitigen. Auch das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit ist unterwegs und kontrolliert Grünflächen, Wege, Wälder.

Veröffentlicht: Montag, 10.02.2020 12:00

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"Insgesamt ist Münster noch glimpflich davongekommen", zieht Stadtrat Wolfgang Heuer eine erste Bilanz. Zurzeit sehe es danach aus, dass sich die Lage nach dem intensiven Einsatz der Feuerwehr weitgehend entspannt. Normalität kehrt auch bei den Schulen ein: Sie nehmen nach der sturmbedingten Pause am Dienstag, 11. Februar, den Unterrichtsbetrieb wieder auf.

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Promenade wieder frei

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"Freie Bahn" heißt es inzwischen auf dem gesamten Promenadenring, der wieder freigegeben ist. Lediglich abschnittsweise kann es hier wie dort kurzfristig zu Sperrungen kommen. Teams der Grünflächenkolonnen und Baumkontrollmeister haben diese Strecke, aber auch andere Bereiche intensiv überprüft und bleiben weiterhin im Einsatz.

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Bitte Wälder weiterhin meiden!

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Es gab mehrere Astbrüche, auch sind in Waldgebieten Bäume entwurzelt. Seit dem frühen Montagmorgen ist die städtische Forstwirtschaft vor Ort unterwegs. Wege und Wälder sind zwar grundsätzlich frei. Dennoch ist Vorsicht geboten, denn Äste können herunterbrechen. Daher der vorsorgliche Hinweis: Besser die Wälder in den nächsten Tagen meiden.

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Kleinere Spuren hat "Sabine" auch an städtischen Gebäuden hinterlassen. Das Amt für Immobilienmanagement ist vor Ort, nimmt die Schäden unter die Lupe und beauftragt erste Firmen mit Reparaturen

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Ein größerer Sachschaden entstand am Horstmarer Landweg. Hier wurde an einem Gebäude ein Großteil des Flachdach durch den Sturm abgedeckt (Foto). Weiterhin galt es bei zahlreichen Einsätzen, Gefahren durch umgestürzte Bäume und Äste auf Fahrbahnen und Fuß- und Radwegen zu beseitigen, lose Gegenstände und Ampelanlagen zu sichern.

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Eine Sturmbilanz von ANTENNE MÜNSTER-Reporter Michael Wessels im Gespräch mit Nachmittagsmoderator Matthias Kamps:


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Bilanz Orkantief "Sabine"
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Fotos: Moritz Ludorf


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