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Anti-Terror-Einsatz: Mutmaßlicher Islamist festgenommen

Anti-Terror-Ermittler in Schutzanzügen stürmen eine Wohnung im Ruhrgebiet. Ein 32-Jähriger soll einen islamistischen Anschlag geplant haben. Auch die Polizei Münster war beteiligt.

Veröffentlicht: Sonntag, 08.01.2023 11:06

Die Anti-Terror-Ermittler durchsuchten in der Nacht die Wohnung des 32-Jährigen iranischen Staatsbürgers in Castrop-Rauxel. Der Mann sei verdächtig, sich für eine Tat die Giftstoffe Cyanid und Rizin besorgt zu haben, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf, die Polizei Recklinghausen und die Polizei Münster in der Nacht mit. Der mutmaßliche Islamist soll nicht im Auftrag staatlicher iranischer Behörden gehandelt haben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Vielmehr wird vermutet, dass er Anhänger einer sunnitischen islamistischen Terrorgruppe ist. Sein Bruder, der sich bei dem Zugriff der Polizei zufällig in der Wohnung des 32-Jährigen in Castrop-Rauxel aufhielt, war der Polizei zwar zuvor bekannt, allerdings aus Gründen, die nicht mit islamistischem Terror zusammenhängen. Ob er in die mutmaßlichen Anschlagspläne eingeweiht war, steht noch nicht fest. Die Männer sollen sich beide seit 2015 in Deutschland aufhalten.

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