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Angeklagter bestreitet Tatvorwurf
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Angeklagter bestreitet Tatvorwurf

Zum Auftakt eines weiteren Prozesses im Missbrauchskomplex "Kinderhaus" hat der Angeklagte den schweren sexuellen Missbrauch eines heute elfjährigen Jungen bestritten.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.08.2021 13:00

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Der 38-jährige Mann aus Wuppertal gab nach der Verlesung der Anklage zu, sich im März 2019 mit dem als Haupttäter geltenden Adrian V. in einem Waldstück bei Dülmen getroffen zu haben, wie ein Sprecher des Landgerichts Münster mitteilte. Dabei sei auch der Ziehsohn des Münsteraners gewesen. Zu den vorgeworfenen Taten sei es aber laut Aussage nicht gekommen. Den Besitz und das Verschicken von Missbrauchsbildern gab der Wuppertaler nach Angaben des Sprechers zu.

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Zum Schutz des Opfers wird der Prozess weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Ein Urteil will das Gericht voraussichtlich Mitte September verkünden. Der jetzt begonnene Prozess ist der 14. in dem gesamten Komplex am Landgericht Münster. Im Hauptverfahren war Adrian V. am 6. Juli zu 14 Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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