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Allwetterzoo zählt seine Tiere
© Allwetterzoo Münster/ Sebastian Rohling
Charakteristisch für den Beo, hier zu sehen einer der beiden Großen Beos aus dem Allwetterzoo Münster, ist neben seinem leuchtend-orangefarbenen Schnabel seine Sangeskunst. Die Tiere sind sogar in der Lage menschliche, aber auch technische Geräusche nachzuahmen.
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Allwetterzoo zählt seine Tiere

Zum Jahreswechsel wird immer der Bestand erfasst, Münsters Allwetterzoo hat wieder Inventur gemacht und seine Tiere gezählt. Weil sich der Zoo im Umbruch befindet und viele Gehege umbauen wird, haben einige Arten Münster verlassen und sind woanders untergekommen.

Veröffentlicht: Freitag, 10.01.2020 05:15

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Waren vor einem Jahr noch knapp 3.000 Tiere auf der Sentruper Höhe untergebracht, sind es jetzt fast 500 weniger. Dabei werden die knapp 800 Tiere im Artenschutzzentrum jedoch nicht mitgezählt. Statt 311 Arten sind es nun 18 weniger. Unter anderem ist die Braunbärin Leyla in die Schweiz umgezogen und die Weißkopfsaki-Affen sind schon in England. Auch die Kängurus haben den Allwetterzoo schon verlassen.

Der Zoo beginnt damit, seinen Masterplan umzusetzen, für den insgesamt 60 Millionen Euro vorgesehen sind. Ein großer Umbau beginnt im Sommer beim Tropenhaus: Dort entsteht ein Neubau mit Außengehegen für tropische Tiere, das sogenannt Südamerikanische Pantanal soll in zwei Jahren fertig sein.

Das Zootier des Jahres ist übrigens der Beo. Zwei neue Exemplare gibt es seit Kurzem im Allwetterzoo. Und die können sogar besser sprechen und imitieren als Papageien.

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