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Agravis rechnet in der Corona-Krise mit höheren Kosten
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Agravis rechnet in der Corona-Krise mit höheren Kosten

Deutschlands zweitgrößter Agrarhändler Agravis rechnet im Zuge der Corona-Krise mit deutlich höheren Kosten im Bereich der Logistik. Um Lieferketten aufrechterhalten zu können, müsse das Unternehmen wegen Personalausfalls, zusätzlicher Logistikkapazitäten, Leiharbeitern und Sonn- und Feiertagszuschlägen höhere Ausgaben für das laufende Jahr einplanen, sagte der Vorstandsvorsitzende Dirk Köckler am Donnerstag (26.03.) bei der Vorstellungen der Bilanz für das Jahr 2019.

Veröffentlicht: Donnerstag, 26.03.2020 11:00

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Im vergangenen Jahr spielte die Corona-Krise noch keine Rolle. Dennoch sank der Umsatz des Unternehmens mit Sitz in Münster und Hannover auch wegen des Dürrejahres geringfügig von 6,6 auf 6,5 Milliarden Euro. Wegen einer Kartellstrafe von 43,7 Millionen Euro muss Agravis beim Ergebnis vor Steuern einen Verlust von 20,5 Millionen Euro verbuchen. Das Bundeskartellamt hatte mehreren Unternehmen wegen Preisabsprachen im Pflanzenschutz Bußgelder auferlegt.

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Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG
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Für 2020 plant Köckler mit einem Umsatz von 6,3 Milliarden Euro und einem Gewinn vor Steuern von 30,2 Millionen Euro.

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Die detaillierte Jahresbilanz der AGRAVIS Raiffeisen AG ist hier nachzulesen.


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