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Ärzte rufen dringend zu Impfungen auf
© UKM
v.l.n.r.: Prof. Ralf Schmitz (UKM Geburtshilfe), Prof. Hugo Van Aken (Vorstandsvorsitzender UKM) und Dr. Hans-Albert Gehle (ÄKWL) gaben heute ein Corona-Update zum Verlauf der vierten Pandemie-Welle.
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Ärzte rufen dringend zu Impfungen auf

Mit den hohen Infektionszahlen sei auch die Zahl der Patient:innen auf den Intensivstationen proportional angestiegen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.09.2021 16:30

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Das Universitätsklinikum und die Ärztekammer Westfalen-Lippe warnen angesichts steigender Infektionszahlen vor der vierten Pandemie-Welle - und raten eindringlich zur Impfung. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstag (09.09.) gaben sie Einblick in die aktuelle Situation auf den Stationen.

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Die Patient:innen auf den Intensivstationen werden immer jünger und gehören nur noch selten zu den Risikogruppen. Am UKM sind diese Patient:innen allesamt ungeimpft. Das ist die zentrale Botschaft vom ärztlichen Direktor Prof. Dr. Hugo van Aken (M.) und dem Vorsitzenden der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Hans-Albert Gehle (r.). Mit den hohen Infektionszahlen sei auch die Zahl der Patient:innen auf den Intensivstationen der Krankenhäuser proportional angestiegen.

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Mit Blick auf den Herbst rufen sie deshalb dazu auf, sich impfen zu lassen. Gehle drängt deshalb auch zu baldigen Auffrischungsimpfungen für das Klinikpersonal.

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Frühgeburten wegen Corona

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Dem dringenden Aufruf schließt sich Professor Ralf Schmitz (l.) an, der Leiter der Pränatalmedizin am Uniklinikum Münster (UKM). Er berichtet, dass an der Uniklinik in der vergangenen Woche zwei Kinder per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden mussten, weil ihre Mütter wegen Corona am Beatmungsgerät hingen. Die Kinder hätten zu wenig Sauerstoff bekommen. Sowohl die - ungeimpften - Frauen als auch die Kinder sind nach Schmitz' Worten in Lebensgefahr.

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