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Aasee: Sperren, Glasverbote und Kontrollen
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Aasee: Sperren, Glasverbote und Kontrollen

Mit der Randale am Aasee soll an diesem Wochenende endlich Schluss ein. Ab Freitag (11.06.) wird es Teilsperrungen geben und ein Glasverbot. Außerdem verschärfte Kontrollen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.06.2021 15:30

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Stadt und Polizei wollen wieder Ordnung herstellen mit neuen Regeln, die konsequent umgesetzt und kontrolliert werden sollen. Es gilt etwa ein Glasverbot Freitags- und Samstagsabends zwischen Torminbrücke und Weseler Straße.

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Das sind die Maßnahmen der Stadt (ab 11.06.)

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Glasverbot: Die Abfallwirtschaftsbetriebe hatten nach Partynächten nicht nur tonnenweise Müll entsorgt, sondern auch zahllose Glasscherben in der Fläche aufsammeln müssen. Das Glasverbot soll die weitere Gefährdung von Erholungssuchenden verhindern.

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Laute Musik und störendes Grillen: Zum Schutz der Parkanlagen und der Anwohnerschaft, aber auch zur Vermeidung weiterer erheblicher Müllmengen, wird das Grillen eingeschränkt oder, wo nötig, untersagt. Auch übermäßig laute Musik wird fortan nicht mehr geduldet, die Nachtruhe umgesetzt.

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Zutritt: Teile der Fußwegeverbindungen am Aasee und zu den Aaseekugeln werden abgesperrt.

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Kontrollen: Ordnungskräfte von Stadt und Polizei werden rund um den Aasee verstärkt kontrollieren.

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Gegen die Auto-Protzer-Szene werden zusätzliche Parkverbotsschilder aufgestellt und Verstöße konsequent geahndet. Außerdem wird die Annette-Allee mit einer Fahrbahnschikane und einer Schranke gesperrt.

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Aasee: Sperren, Glasverbote und Kontrollen
© ANTENNE MÜNSTER
Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer
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Wir werden es nicht zulassen, dass die genannten negativen Begleiterscheinungen noch einmal möglich werden

erklärt Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer heute (10.06) im Interview mit ANTENNE MÜNSTER-Morgenmoderator Gerrit Nissen:

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ANTENNE MÜNSTERWolfgang Heuer zu Maßnahmen am Aasee
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Aasee-Anwohner:innen sind sauer: Kontrollen nicht konsequent

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In der ANTENNE MÜNSTER-Morningshow haben direkte Anwohnerinnen und Anwohner über die katastrophalen Zustände berichet. Wildfremde Menschen würden in ihre Gärten pinkeln oder dort sogar Sex haben. Ständig gebe es auch Pöbeleien: "Man wird beleidigt, man wird beschimpft, man wird mit einem Messer bedroht, es werden Gegenstände geworfen. Man kriegt es regelrecht mit der Angst zu tun.", so Anwohnerin Elisabeth Nockemann im Gespräch mit unserem Sender.

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Elisabeth NockemannUnerträgliche Situation für die Anwohner
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Anwohnerin: "Meine Toleranz ist nicht mehr vorhanden"

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Die Anwohner:innen, die rund um den Aasee wohnen, sind mit ihrer Geduld am Ende. Es ist nicht das Feiern und die Partys, die das Problem sind. Was die Situation unerträglich macht sind Beleidigungen, Drohungen und sogar versuchte Körperverletzung. Die Anwohner:innen sind offenbar schon mit Flaschen beworfen worden.

Party hin oder her, wir waren alle mal jung, wir haben alle auch gefeiert [...] aber nicht in diesem Ausmaß

erklärt Anwohnerin Anja Vogt.

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ANTENNE MÜNSTERAnwohner:innen über das Ausmaß der Situation
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