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Aasee: Maßnahmen gegen Fischsterben
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Aasee: Maßnahmen gegen Fischsterben

Um ein Fischsterben im Aasee zu verhindern, hat die Stadt gemeinsam mit Experten aus der Wissenschaft Maßnahmen erarbeitet, die Schritt für Schritt umgesetzt werden. Auch in diesem Jahr ist Einiges geplant. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.08.2023 13:54

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Mehr Sauerstoff am Seeboden

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Neben den Belüftungsanlagen hat die Stadt vereinzelt den Boden Anfang des Jahres mit Sauerstoff versetzt. Die Umweltbehörde der Stadt Münster wies im vergangenen Sommer kritische Sauerstoffdefizite am Seegrund nach. Wenn die Sauerstoffbehandlung Erfolg hat, soll sie an weiteren Abschnitten des Aasees angewendet werden.

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Der Starkregen in den vergangenen Tagen hat sich positiv auf den Aasee ausgewirkt. Durch das viele Wasser, dass in den Aasee geflossen ist, ist die Algenkonzentration auf ein unkritisches Maß gesunken. Die Belüfter auf dem Aasee hat die Stadt daher am Dienstag (8.08.) vorerst außer Betrieb genommen.

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Fischbestand unter Beobachtung

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In diesem Jahr sollen bei einer gemeinsamen Aktion noch Fische, die nicht selbst jagen, geangelt werden. Dadurch soll der Fischbestand im Aasee nicht zu groß werden. Raubfische sind hingegen in diesem Frühjahr schon in den Aasee gesetzt worden.

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Röhricht-Inseln für den Aasee

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2024 sollen Röhricht-Inseln im Aasee positioniert werden - dies sind quasi schwimmende Metallkäfige mit natürlichem und dichtem Pflanzenbewuchs über und unter Wasser. Röhricht-Inseln bieten Wassertieren einen wichtigen Lebensraum. Außerdem wirken sie wie eine natürliche „Kläranlage“. Der Uferbereich ist bereits mit Schilf, anderen Pflanzen und Totholz ökologisch sinnvoller gestaltet worden. Zäune drumherum verhindern, dass Tiere die Jungpflanzen anfressen. Weitere Maßnahmen sollen noch im September erfolgen.

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Fischsterben im Jahr 2018

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In der Nacht vom 8. auf den 9. August 2018 verendeten etwa 80 Prozent des Fischbestandes im See wegen Sauerstoffmangels – ausgelöst durch ein plötzliches Algensterben.

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