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30.000 Euro an Münsters polnische Partnerstadt Lublin
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30.000 Euro an Münsters polnische Partnerstadt Lublin

Auf dem Spendenkonto der Fördervereins Münster Lublin sind innerhalb von zwei Tagen schon über 30.000 Euro eingegangen. Mit dem Geld soll die Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine in Münsters polnischer Partnerstadt Lublin unterstützt werden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 03.03.2022 06:21

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Große Hilfsbereitschaft

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"Ich freue mich über die Hilfsbereitschaft", sagt die Vereinsvorsitzende Michaela Heuer. Das Geld wird von uns schnell nach Lublin überwiesen. Am Montag hatte der Ukraine-Krisenstab der Stadt Münster dazu aufgefordert, statt Sachspenden unter dem Stichwort "Lublin hilft Ukraine" Geld für Münsters polnische Partnerstadt zu spenden. Von dem Geld sollen in Lublin dann Hilfsgüter für die Geflüchteten gekauft werden. Koordiniert wird die Spendenaktion vom Förderverein Münster Lublin.

Hierhin könnt ihr das Geld spenden:

Das Spendenkonto des Fördervereins Münster-Lublin:

Kontonummer: DE44 4005 0150 0022 0041 05

Verwendungszweck: "Lublin hilft Ukraine"

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Die Vereinsvorsitzende Michaela Heuer freut sich im ANTENNE MÜNSTER Interview über den großen Zuspruch:

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Michaela Heuer freut sich über die Spenden
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24 Geflüchtete aus der Ukraine

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Bei uns in Münster sind auch schon Menschen aus der Ukraine angekommen. 14 Frauen, 8 Kinder und 2 Männer aus der Ukraine haben die Mitarbeitenden des münsterschen Sozialamtes bislang in Empfang genommen. Die Geflüchteten befinden sich in voll ausgestatteten Einrichtungen und sollen nun in sicherem Umfeld etwas zur Ruhe kommen. Weitere Personen werden in den kommenden Tagen erwartet.

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„Angesichts der fassungslos machenden Situation der Menschen im Kriegsgebiet wächst auch bei uns der Handlungsdruck. Die Zahl der Kriegsvertriebenen wird voraussichtlich auch in Münster kurz- bis mittelfristig deutlich zunehmen",

so Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer am Mittwoch.

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Noch verlaufe die Flucht nach Deutschland sehr unkoordiniert und insbesondere über private Initiativen, sodass Informationen zu den Geflüchteten erst unmittelbar bei Eintreffen in Münster vorliegen. Heuer fordert deshalb Land und Bund auf, die Koordinierung des Zustroms übernehmen.

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Unterbringung der Geflüchteten

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Wer Wohnraum zur Verfügung stellen möchte oder Sachspenden abgeben will, kann sich bei der Stadt unter folgender E-Mail-Adresse melden: sozialdienstfuerfluechtlinge@stadt-muenster.de. Sollten sich entsprechende Bedarfe ergeben, wird sich das Sozialamt zurückmelden. Von telefonischen Angeboten bittet die Stadt abzusehen. „Es ist derzeit eine durchaus unglückliche Situation: Hier stehen die Telefone nicht mehr still, wir müssen rund um die Uhr adhoc reagieren“, so die Leitern des Sozialamts, Dagmar Arnkens-Homann. 

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