3.000 iPads für Münsters Schulen

Münsters Schulamt hat weitere 3.000 iPads für Münsters Schulen bestellt. Damit müssen sich Eltern keine Sorgen mehr machen, dass Fördermittel aus dem Digitalpakt von der Stadt Münster nicht abgerufen werden.

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Unter anderem Eltern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Kinderhaus hatten befürchtet, dass Fördergelder des Landes für die digitale Ausstattung der Schulen Ende des Jahres verfallen könnten. "Wir mussten erst den Beschluss des Rates abwarten", sagt das Schulamt. Ende August hat der Rat nun beschlossen, dass iPads für 2,5 Millionen Euro gekauft werden sollen. Das Geld kommt vor allem vom Land NRW, die Stadt beteiligt sich mit 250.000 Euro. Nun hofft das Schulamt auf eine schnelle Lieferung und will noch klären, nach welchen Kriterien die iPads an die Schulen verteilt werden.

Thomas Pirenz von der Schulpflegschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums wünscht sich, dass dabei soziale Kriterien auch mit Blick auf die schwierige finanzielle Corona-Lage in manchen Familien eine Rolle spielen.

Bisher gibt es bereits 1.000 iPads in den Schulen. Auch die künftig 4.000 iPads reichen noch lange nicht aus für die insgesamt mehr als 50.000 Schüler der Stadt.

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