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2,5 Mio. Euro für Missbrauchsopfer
© Bischöfliche Pressestelle
Bischof Dr. Felix Genn: "Im Bistum Münster gibt es auch bei geistlichem Missbrauch, worunter ein grenzverletzendes Verhalten im seelsorglichen Kontext und ein spiritueller Machtmissbrauch in kirchlichen Gemeinschaften zu verstehen ist, eine Haltung der Null-Toleranz."
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2,5 Mio. Euro für Missbrauchsopfer

Das Bistum Münster hat bisher rund 2,5 Millionen Euro Entschädigungs-Leistungen für Missbrauchsopfer bewilligt. Am 13. Juni soll eine unabhängige Studie veröffentlicht werden.

Veröffentlicht: Freitag, 08.04.2022 15:00

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Die Stabsstelle Intervention und Prävention des Bistums nahm im April 2019 ihre Arbeit auf. Das Bistum beabsichtigte mit diesem Schritt, eine zentrale Stelle zu gründen, in der der Missbrauch in der katholischen Kirche aufgearbeitet werden kann. Dabei sind weder der Bischof noch der Generalvikar weisungsbefugt gegenüber dem Interventionsbeauftragten Peter Frings. Frings fasst im ANTENNE MÜNSTER-Interview seine Arbeit zusammen:

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Peter Frings zur Interventionsstelle
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Seit 2010 sind bei der Interventionsstelle 212 Anträge auf Anerkennung des Leids eingegangen. Bisher wurden rund 2,5 Millionen Euro an betroffene Missbrauchsopfer ausgezahlt. In Anerkennung des Leids, wie es heißt.

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Missbrauchsstudie erscheint am 13. Juni

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Nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch das Bistum Münster wird die Ergebnisse der Missbrauchs-Studie erst am 13.Juni erfahren. Für den Abend des 13. Juni ist eine öffentliche Veranstaltung angekündigt. Münsters Bischof Felix Genn erklärte, er werde deshalb auch erst einige Tage nach der Veröffentlichung der Studie Stellung nehmen können. Er werde die Studie lesen und sich voraussichtlich am 17.Juni dazu äußern.

Die Historiker:innen der Uni Münster haben für die Untersuchung unter anderem mit Betroffenen gesprochen und deren Aussagen analysiert. Das Bistum räumte den Wissenschaftler:innen uneingeschränkten Zugang zu den Akten ein.

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Beauftragter rechnet mit mehr Missbrauchsopfern

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Im Dezember 2020 hatten die Forscher ein Zwischenergebnis präsentiert und von einem "deutlichen Führungs- und Kontrollversagen der Bistumsleitung“ gesprochen. Dieses Versagen hatten sie namentlich früheren Bischöfen und Generalvikaren des Bistums Münster zugeordnet.

Peter Frings rechnet damit, dass nach der Veröffentlichung der Studie noch mehr Fälle bekannt werden, um die sich die Interventionsstelle kümmern muss:

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Frings über mögliche Nachwirkungen der Missbrauchsstudie
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