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20 Verletzte nach Preußen-Spiel
© Polizei NRW/Münster
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20 Verletzte nach Preußen-Spiel

Nach dem Auswärtsspiel im Saarland (2. Dezember) sollen Preußen-Fans am Bahnhof in Saarbrücken Polizei-Einsatzkräfte angegriffen haben.

Veröffentlicht: Sonntag, 03.12.2023 11:15

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Beim Auswärtsspiel in Saarbrücken sollen Fans des Fußball-Drittligisten Preußen Münster Polizisten angegriffen haben. Die Landespolizei Saarland berichtet, dass Einsatzkräfte der Polizei nach Abpfiff am Saarbrückener Bahnhof den Namen eines Preußen-Fans herausfinden wollten, weil dieser vor dem Spiel eine Polizistin auf sexueller Ebene beleidigt hatte. Bei dem Versuch, den Namen herauszufinden, sei es zu einem Angriff mehrerer Preußen-Fans gekommen. Sie sollen die Polizisten geschlagen und mit Gegenständen beworfen haben. Die Einsatzkräfte hätten daraufhin mit Schlagstöcken und Pfefferspray die Angriffe abgewehrt. 20 Fans und ein Polizist seien verletzt worden, steht im Polizeibericht zum Vorfall. Die Polizei ermittelt gegen die Fans nun wegen Landfriedensbruch.

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Polizei erwartete "sogenannte Problemfans"

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Aufgrund des feindschaftlichen Verhältnisses zwischen den Anhängern beider Mannschaften war die Polizei verstärkt rund um das Spiel im Einsatz. Sie rechneten mit mehreren hundert "so genannter Problemfans".

Während des Fußballspiels blieb es ruhig - die Polizei im Saarland verzeichnete keine Zwischenfälle. Zuvor hätte es aber beim Fanmarsch der bahnreisenden Fans aus Münster vom Hauptbahnhof Saarbrücken zum Stadion gezündete Pyrotechnik und die Beleidigung gegenüber einer Polizistin auf sexueller Ebene gegeben. Bei dem Versuch der Polizisten, den beleidigenden Fan nach dem Spiel zu identifizieren, soll es zu der oben beschriebenen Auseinandersetzung gekommen sein.

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