Kevin Zimmer
Am Mittag
 

Zweite Abmahnung für die Eurobahn



Zugausfälle, Verspätungen, defekte Toiletten und mangelhafte Kommunikation mit den Fahrgästen: Die Unregelmäßigkeiten im Fahrbetrieb der Eurobahn reißen nicht ab.

 


Deshalb hat der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) das Unternehmen am Donnerstag (06.12.) zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres abgemahnt. Eine erste "gelbe Karte" wegen ähnlicher Unregelmäßigkeiten hatte der NWL bereits Anfang Februar ausgesprochen. Die erneute Abmahnung wird mit drastischen Formulierungen wie "Organisationsversagen" begründet. Zu wenig Fahrzeuge, zu geringe Werkstattkapazitäten und zu wenig Personal werden als Hauptursachen der Misere ausgemacht. Ein externes Unternehmen soll jetzt helfen, die Probleme bei der Eurobahn zu beheben. Verbessert sich die Betriebsleistung dennoch nicht, droht der NWL auch mit der Kündigung der Verkehrsverträge mit der Eurobahn.

 

Die Abmahnung der Eurobahn gilt für alle Linien, die die Eurobahn derzeit befährt. Die Quote der nicht vertragsgemäßen Fahrten der Eurobahn hat sich bis Oktober auf 11 Prozent aller Fahrten verschlechtert. Das bedeutet: 2.100 Fahrten der Eurobahn waren nicht vertragsgemäß. Die Quote dieser mangelhaften Fahrten soll sich zudem im November weiter verschlechtert haben, ist zu hören. Nach der Abmahnung im Februar war zunächst eine Verbesserung der Gesamtsituation festgestellt worden.

 


Hier in Münster fährt die Eurobahn nach Rheine, Dortmund, Osnabrück, Warendorf und Hamm.

 

 

Unterdessen hat die Deutsche Bahn am Donnerstag (06.12.) bekannt gegeben, dass die laufenden Reparaturarbeiten an der eingleisigen Strecke Münster - Dortmund noch bis zum Sommer dauern werden. Der Fernverkehr wird weiterhin umgeleitet, die Eurobahn-Linie 50 soll zwar planmäßig fahren, ist aber verspätungsanfällig.








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Zweite Abmahnung für die Eurobahn



Zugausfälle, Verspätungen, defekte Toiletten und mangelhafte Kommunikation mit den Fahrgästen: Die Unregelmäßigkeiten im Fahrbetrieb der Eurobahn reißen nicht ab.

 


Deshalb hat der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) das Unternehmen am Donnerstag (06.12.) zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres abgemahnt. Eine erste "gelbe Karte" wegen ähnlicher Unregelmäßigkeiten hatte der NWL bereits Anfang Februar ausgesprochen. Die erneute Abmahnung wird mit drastischen Formulierungen wie "Organisationsversagen" begründet. Zu wenig Fahrzeuge, zu geringe Werkstattkapazitäten und zu wenig Personal werden als Hauptursachen der Misere ausgemacht. Ein externes Unternehmen soll jetzt helfen, die Probleme bei der Eurobahn zu beheben. Verbessert sich die Betriebsleistung dennoch nicht, droht der NWL auch mit der Kündigung der Verkehrsverträge mit der Eurobahn.

 

Die Abmahnung der Eurobahn gilt für alle Linien, die die Eurobahn derzeit befährt. Die Quote der nicht vertragsgemäßen Fahrten der Eurobahn hat sich bis Oktober auf 11 Prozent aller Fahrten verschlechtert. Das bedeutet: 2.100 Fahrten der Eurobahn waren nicht vertragsgemäß. Die Quote dieser mangelhaften Fahrten soll sich zudem im November weiter verschlechtert haben, ist zu hören. Nach der Abmahnung im Februar war zunächst eine Verbesserung der Gesamtsituation festgestellt worden.

 


Hier in Münster fährt die Eurobahn nach Rheine, Dortmund, Osnabrück, Warendorf und Hamm.

 

 

Unterdessen hat die Deutsche Bahn am Donnerstag (06.12.) bekannt gegeben, dass die laufenden Reparaturarbeiten an der eingleisigen Strecke Münster - Dortmund noch bis zum Sommer dauern werden. Der Fernverkehr wird weiterhin umgeleitet, die Eurobahn-Linie 50 soll zwar planmäßig fahren, ist aber verspätungsanfällig.