Dr. Beckmann
Himmel+Erde
 

Untersuchungsbericht zu Tierversuchslabor der Uni Münster



Die Versuchsmäuse, die vor einem Jahr im Keller der Hautklinik entdeckt wurden, hätten dort nicht sein dürfen. Die Experimente selbst waren aber alle genehmigt. Das zeigt der Untersuchungsbericht einer Uni Kommission, den Uni Rektor Johannes Wessels vorgestellt hat. Mit mehr Räumen und mehr Personal für Versuchstiere will die Uni jetzt reagieren.

Im Juni waren an der medizinischen Fakultät  in einem Keller der Hautklinik nach einem anonymen Hinweis fast  80 Versuchsmäuse entdeckt worden. Sechs Tiere mussten damals getötet werden. Der Raum ist nach den Erkenntnissen der Kommission schon seit  10 Jahren unerlaubt für Tierversuche genutzt worden. Durch die Nutzung der Raumes wurde gegen das Tierschutz- und  das Gentechnikrecht verstoßen. Auch Kontrollen waren so nicht möglich. Weit über 50 Uni Mitarbeiter haben in den letzten Jahren Zugang zu dem Raum  gehabt. Für eine Mitarbeiterin wurde der Zugang  gesperrt. Weitere Konsequenzen will die Uni noch prüfen.

Die Uni hatte nach dem Vorfall das Verterinäramt der Stadt eingechaltet.  Die Stadt hat daraufhin  Strafanzeige gegen mehrer Uni Mitarbeiter wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. Hier laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch. 

Außerdem hatte die Stadt  einer Wissenschaftlerin der Hautklinik  das Halten und Betreuen von Versuchstieren untersagt. Diese Anordnung der Stadt hat das Verwaltungsgericht Münster jetzt erneut bestätigt.

 

 








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Untersuchungsbericht zu Tierversuchslabor der Uni Münster



Die Versuchsmäuse, die vor einem Jahr im Keller der Hautklinik entdeckt wurden, hätten dort nicht sein dürfen. Die Experimente selbst waren aber alle genehmigt. Das zeigt der Untersuchungsbericht einer Uni Kommission, den Uni Rektor Johannes Wessels vorgestellt hat. Mit mehr Räumen und mehr Personal für Versuchstiere will die Uni jetzt reagieren.

Im Juni waren an der medizinischen Fakultät  in einem Keller der Hautklinik nach einem anonymen Hinweis fast  80 Versuchsmäuse entdeckt worden. Sechs Tiere mussten damals getötet werden. Der Raum ist nach den Erkenntnissen der Kommission schon seit  10 Jahren unerlaubt für Tierversuche genutzt worden. Durch die Nutzung der Raumes wurde gegen das Tierschutz- und  das Gentechnikrecht verstoßen. Auch Kontrollen waren so nicht möglich. Weit über 50 Uni Mitarbeiter haben in den letzten Jahren Zugang zu dem Raum  gehabt. Für eine Mitarbeiterin wurde der Zugang  gesperrt. Weitere Konsequenzen will die Uni noch prüfen.

Die Uni hatte nach dem Vorfall das Verterinäramt der Stadt eingechaltet.  Die Stadt hat daraufhin  Strafanzeige gegen mehrer Uni Mitarbeiter wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. Hier laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch. 

Außerdem hatte die Stadt  einer Wissenschaftlerin der Hautklinik  das Halten und Betreuen von Versuchstieren untersagt. Diese Anordnung der Stadt hat das Verwaltungsgericht Münster jetzt erneut bestätigt.