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Stadtwerke weihen neue Verbundleitstelle ein



Der Start mit dem "roten" Knopf (Foto: Stadtwerke MS)

Vier Jahre lang haben die Stadtwerke Münster die neue Leitstelle geplant. In dem Gebäude überwachen Fachleute die Energie- und Wassernetze Münsters. „Mit der neuen Leitstelle sind wir fit für die Zukunft“, freut sich der technische Geschäftsführer Dirk Wernicke. „Wir überwachen und steuern alle Netze mit einem gemeinsamen Leitsystem von einem Ort aus – und das mit modernster Technik, die auch kommende Anforderungen, zum Beispiel an IT-Sicherheit und zunehmende Digitalisierung, erfüllen kann.“

Die Verbundleitstelle ist rund um die Uhr besetzt, dort haben die Mitarbeiter die Energie- und Wassernetze über Monitore ständig im Blick. Auffälligkeiten werden durch Warnsignale gemeldet oder auch anhand von abweichenden Messwerten erkannt. Die Mitarbeiter können dann soforot aus der Leitstelle heraus reagieren: sie können zum Beispiel bei Stromausfällen den Strom über alternative Wege umleiten oder sie entsenden Techniker zum Ort der Störung, um den Fehler zu beheben. Aber auch an der laufenden Instandhaltung der Netze arbeiten die Mitarbeiter in der Verbundleitstelle mit, sie melden zum Beispiel Schwachstellen im Netz an den Netzbetreiber münsterNETZ. Auch die Störungsnummern aller Energieversorger Münsters laufen in der Leitstelle auf. 

Über sieben Millionen Euro waren für die neue Leitstelle und das neue Leitsystem geplant. „Wir sind bei dem Bauprojekt sogar knapp unter den geplanten Kosten geblieben und auch zeitlich hat alles wie geplant funktioniert“, freut sich Dirk Wernicke.

Entstanden ist die Leitstelle in dem Gebäude, in dem früher die Rauchgas-Reinigungsanlage für das ehemalige Kohlekraftwerk untergebracht war. Jetzt werden die Mitarbeiter schrittweise dort einziehen, die ersten sind bereits dort. Seit einiger Zeit läuft das neue System im Hintergrund parallel zum alten, um seine Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Es müssen auch noch einige Leitungen und Anschlüsse von der alten zur neuen Leitstelle verlegt werden. Spätestens zum 1. Januar 2019 wird die neue Leitstelle komplett online sein.








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Der Start mit dem "roten" Knopf (Foto: Stadtwerke MS)

Vier Jahre lang haben die Stadtwerke Münster die neue Leitstelle geplant. In dem Gebäude überwachen Fachleute die Energie- und Wassernetze Münsters. „Mit der neuen Leitstelle sind wir fit für die Zukunft“, freut sich der technische Geschäftsführer Dirk Wernicke. „Wir überwachen und steuern alle Netze mit einem gemeinsamen Leitsystem von einem Ort aus – und das mit modernster Technik, die auch kommende Anforderungen, zum Beispiel an IT-Sicherheit und zunehmende Digitalisierung, erfüllen kann.“

Die Verbundleitstelle ist rund um die Uhr besetzt, dort haben die Mitarbeiter die Energie- und Wassernetze über Monitore ständig im Blick. Auffälligkeiten werden durch Warnsignale gemeldet oder auch anhand von abweichenden Messwerten erkannt. Die Mitarbeiter können dann soforot aus der Leitstelle heraus reagieren: sie können zum Beispiel bei Stromausfällen den Strom über alternative Wege umleiten oder sie entsenden Techniker zum Ort der Störung, um den Fehler zu beheben. Aber auch an der laufenden Instandhaltung der Netze arbeiten die Mitarbeiter in der Verbundleitstelle mit, sie melden zum Beispiel Schwachstellen im Netz an den Netzbetreiber münsterNETZ. Auch die Störungsnummern aller Energieversorger Münsters laufen in der Leitstelle auf. 

Über sieben Millionen Euro waren für die neue Leitstelle und das neue Leitsystem geplant. „Wir sind bei dem Bauprojekt sogar knapp unter den geplanten Kosten geblieben und auch zeitlich hat alles wie geplant funktioniert“, freut sich Dirk Wernicke.

Entstanden ist die Leitstelle in dem Gebäude, in dem früher die Rauchgas-Reinigungsanlage für das ehemalige Kohlekraftwerk untergebracht war. Jetzt werden die Mitarbeiter schrittweise dort einziehen, die ersten sind bereits dort. Seit einiger Zeit läuft das neue System im Hintergrund parallel zum alten, um seine Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Es müssen auch noch einige Leitungen und Anschlüsse von der alten zur neuen Leitstelle verlegt werden. Spätestens zum 1. Januar 2019 wird die neue Leitstelle komplett online sein.