Dr. Beckmann
Himmel+Erde
 

OVG bremst Hafencenter aus



Das Oberverwaltungsgericht hier in Münster hat den Bebauungsplan für das Hafencenter gekippt. Grund ist ein Planungsfehler: Die Stadt habe es versäumt, bei der Bewertung der Verkehrsverhältnisse im Hansaviertel die Schließung der Theodor-Scheiwe-Straße zu berücksichtigen. 

 

Ob damit jetzt auch ein Baustopp für das Millionenprojekt verbunden ist, ist noch offen. Parallel zur Klage gegen den Bebauungsplan läuft nämlich auch eine Klage gegen die Baugenehmigung, und zwar beim Verwaltungsgericht. Ein Urteil dort steht noch aus.

 

In einer ersten Stellungnahme sagte der Anwalt des Investors Stroetmann, er gehe davon aus, dass man den Planungsfehler rasch beheben kann. Dafür sind aber neue Gutachten und auch neue politische Beschlüsse zu dem Projekt erforderlich.

 

Das geplante Hafencenter umfasst auf einer Fläche von rund drei Hektar jede Menge Geschäfte, Wohnungen, Büros und Gastronomiebetriebe. Ursprünglich war die Fertigstellung für Ende 2019 geplant. Im Hansaviertel lehnen viele Anwohner das neue Einkaufszentrum ab, weil es ihrer Meinung zu einer stärkeren Belastung des Hansarings führt.








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OVG bremst Hafencenter aus



Das Oberverwaltungsgericht hier in Münster hat den Bebauungsplan für das Hafencenter gekippt. Grund ist ein Planungsfehler: Die Stadt habe es versäumt, bei der Bewertung der Verkehrsverhältnisse im Hansaviertel die Schließung der Theodor-Scheiwe-Straße zu berücksichtigen. 

 

Ob damit jetzt auch ein Baustopp für das Millionenprojekt verbunden ist, ist noch offen. Parallel zur Klage gegen den Bebauungsplan läuft nämlich auch eine Klage gegen die Baugenehmigung, und zwar beim Verwaltungsgericht. Ein Urteil dort steht noch aus.

 

In einer ersten Stellungnahme sagte der Anwalt des Investors Stroetmann, er gehe davon aus, dass man den Planungsfehler rasch beheben kann. Dafür sind aber neue Gutachten und auch neue politische Beschlüsse zu dem Projekt erforderlich.

 

Das geplante Hafencenter umfasst auf einer Fläche von rund drei Hektar jede Menge Geschäfte, Wohnungen, Büros und Gastronomiebetriebe. Ursprünglich war die Fertigstellung für Ende 2019 geplant. Im Hansaviertel lehnen viele Anwohner das neue Einkaufszentrum ab, weil es ihrer Meinung zu einer stärkeren Belastung des Hansarings führt.