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Münster bleibt Fairtrade-Stadt



Münster darf weitere zwei Jahre den Titel "Fairtrade-Stadt" tragen. "Durch ihr Engagement für den fairen Handel vor Ort nimmt die Stadt Münster eine Vorreiterrolle ein", bescheinigt der Verein Transfair e.V. in der Urkunde zur Verlängerung der Auszeichnung. Michael Radau, Vorsitzender der Steuerungsgruppe "Fairtrade-Stadt Münster", übergab das Dokument jetzt Oberbürgermeister Markus Lewe (Foto).

Die Auszeichnung erhalten Städte und Gemeinden, die sich nach den Kriterien der Fairtrade-Kampagne in besonderem Maß für den fairen Handel einsetzen. In Deutschland tragen inzwischen 520 Kommunen den Titel. Münster wurde die Auszeichnung erstmals 2011 für zwei Jahre zuerkannt. 2013 wurde der Titel um vier Jahre verlängert.

Seit 2011 hat sich eine Menge getan. Mit Unterstützung des Adolph-Kolping-Berufskollegs wurde die Münster-Schokolade "Bio und Fair" auf den Markt gebracht. Sie wird in vielen Bio- und Weltläden verkauft und kann als kleines Münster-Souvenir den fairen Gedanken auch über die Stadt hinaus tragen. Die Kaufmannschaft bietet beim Hansemahl fair gehandelten Kaffee an und eine wachsende Zahl von Geschäften, Cafés und Restaurants haben verstärkt faire Produkte in ihr Sortiment aufgenommen.

Auch die Stadtverwaltung ist aktiv. Zum Beispiel stammt der Kaffee und der Tee in städtischen Kantinen und bei allen Rats- und Ausschusssitzungen aus fairem Handel. Das städtische Frauenbüro hat mehrmals am Internationalen Frauentag Rosen aus fairem Handel verteilt, um auf die Arbeitsbedingungen von Frauen im Globalen Süden aufmerksam zu machen.

Die Steuerungsgruppe freut sich, dass sie neue Akteure gewinnen konnte. Neben Einzelhandel, Gastronomie, Eine-Welt-Gruppen, dem Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit und der Stadtverwaltung sind inzwischen das Studierendenwerk, Unternehmen, verschiedene Verbände und Kirchen in der Steuerungsgruppe vertreten. Die Internetseite informiert über fairen Handel und Produkte, auf Facebook ist die Steuerungsgruppe ebenfalls aktiv. Ihr Online-Auftritt lädt auch zur Teilnahme am aktuellen Projekt "Wie fair i(s)t Münster?" ein.








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Münster darf weitere zwei Jahre den Titel "Fairtrade-Stadt" tragen. "Durch ihr Engagement für den fairen Handel vor Ort nimmt die Stadt Münster eine Vorreiterrolle ein", bescheinigt der Verein Transfair e.V. in der Urkunde zur Verlängerung der Auszeichnung. Michael Radau, Vorsitzender der Steuerungsgruppe "Fairtrade-Stadt Münster", übergab das Dokument jetzt Oberbürgermeister Markus Lewe (Foto).

Die Auszeichnung erhalten Städte und Gemeinden, die sich nach den Kriterien der Fairtrade-Kampagne in besonderem Maß für den fairen Handel einsetzen. In Deutschland tragen inzwischen 520 Kommunen den Titel. Münster wurde die Auszeichnung erstmals 2011 für zwei Jahre zuerkannt. 2013 wurde der Titel um vier Jahre verlängert.

Seit 2011 hat sich eine Menge getan. Mit Unterstützung des Adolph-Kolping-Berufskollegs wurde die Münster-Schokolade "Bio und Fair" auf den Markt gebracht. Sie wird in vielen Bio- und Weltläden verkauft und kann als kleines Münster-Souvenir den fairen Gedanken auch über die Stadt hinaus tragen. Die Kaufmannschaft bietet beim Hansemahl fair gehandelten Kaffee an und eine wachsende Zahl von Geschäften, Cafés und Restaurants haben verstärkt faire Produkte in ihr Sortiment aufgenommen.

Auch die Stadtverwaltung ist aktiv. Zum Beispiel stammt der Kaffee und der Tee in städtischen Kantinen und bei allen Rats- und Ausschusssitzungen aus fairem Handel. Das städtische Frauenbüro hat mehrmals am Internationalen Frauentag Rosen aus fairem Handel verteilt, um auf die Arbeitsbedingungen von Frauen im Globalen Süden aufmerksam zu machen.

Die Steuerungsgruppe freut sich, dass sie neue Akteure gewinnen konnte. Neben Einzelhandel, Gastronomie, Eine-Welt-Gruppen, dem Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit und der Stadtverwaltung sind inzwischen das Studierendenwerk, Unternehmen, verschiedene Verbände und Kirchen in der Steuerungsgruppe vertreten. Die Internetseite informiert über fairen Handel und Produkte, auf Facebook ist die Steuerungsgruppe ebenfalls aktiv. Ihr Online-Auftritt lädt auch zur Teilnahme am aktuellen Projekt "Wie fair i(s)t Münster?" ein.