Marie Niemann
NOXX
 

Neuer Streit über verkaufsoffene Sonntage absehbar



In Münster wird es im kommenden Jahr wohl wieder Streit um verkaufsoffene Sonntage geben. Die Kaufleute wollen wieder mehrere Shopping-Sonntage beantragen. Die "Initiative freier Sonntag Münster" will sich dagegen weiter für den freien Sonntag stark machen. Das haben Vertreter der Gewerkschaft Ver.di und der Kirchen am Mittwoch (07.11.) klargestellt.

 


Vor zwei Jahren hatte die "Initiative freier Sonntag Münster" Erfolg mit dem Bürgerentscheid gegen verkaufsoffene Sonntage. An diesem Mittwoch ist die zweijährige so genannte Bindungsfrist der Bürgerentscheids abgelaufen und Anträge für verkaufsoffene Sonntag sind wieder möglich. Bis Februar wollen die Kaufleute neue Anträge bei der Stadt stellen.

 

 

Die "Initiative freier Sonntag" will dann dagegen vorgehen. Der Sonntag sei ein hohes Gut, dass es zu schätzen gelte, hieß es von der Initiative. Zunächst wolle man aber das Gespräch mit den Kaufleuten suchen. Die Initiative will sich auch an die Ratspolitiker wenden und hofft, dass sich hier Mehrheiten gegen den verkaufsoffenen Sonntag finden. Auch ein neues Bürgerbegehren gegen verkaufsoffene Sonntag schließt die Initiative nicht aus.

 

Bei dem Bürgerentscheid im November 2016 hatten sich knapp 53 Prozent gegen verkaufsoffene Sonntage ausgesprochen. Damit hatte die "Intitiative freier Sonntag" aus Kirchen und Gewerkschaften ihr Ziel erreicht. Inzwischen hat die neue NRW-Landesregierung die Regelungen zur Ladenöffnung an Sonntagen geändert. Bis zu acht verkaufsoffene Sonntage pro Jahr sind jetzt möglich.

 


Hier geht's zum Bericht des Chefreporters zum Thema.








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Neuer Streit über verkaufsoffene Sonntage absehbar



In Münster wird es im kommenden Jahr wohl wieder Streit um verkaufsoffene Sonntage geben. Die Kaufleute wollen wieder mehrere Shopping-Sonntage beantragen. Die "Initiative freier Sonntag Münster" will sich dagegen weiter für den freien Sonntag stark machen. Das haben Vertreter der Gewerkschaft Ver.di und der Kirchen am Mittwoch (07.11.) klargestellt.

 


Vor zwei Jahren hatte die "Initiative freier Sonntag Münster" Erfolg mit dem Bürgerentscheid gegen verkaufsoffene Sonntage. An diesem Mittwoch ist die zweijährige so genannte Bindungsfrist der Bürgerentscheids abgelaufen und Anträge für verkaufsoffene Sonntag sind wieder möglich. Bis Februar wollen die Kaufleute neue Anträge bei der Stadt stellen.

 

 

Die "Initiative freier Sonntag" will dann dagegen vorgehen. Der Sonntag sei ein hohes Gut, dass es zu schätzen gelte, hieß es von der Initiative. Zunächst wolle man aber das Gespräch mit den Kaufleuten suchen. Die Initiative will sich auch an die Ratspolitiker wenden und hofft, dass sich hier Mehrheiten gegen den verkaufsoffenen Sonntag finden. Auch ein neues Bürgerbegehren gegen verkaufsoffene Sonntag schließt die Initiative nicht aus.

 

Bei dem Bürgerentscheid im November 2016 hatten sich knapp 53 Prozent gegen verkaufsoffene Sonntage ausgesprochen. Damit hatte die "Intitiative freier Sonntag" aus Kirchen und Gewerkschaften ihr Ziel erreicht. Inzwischen hat die neue NRW-Landesregierung die Regelungen zur Ladenöffnung an Sonntagen geändert. Bis zu acht verkaufsoffene Sonntage pro Jahr sind jetzt möglich.

 


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