Florian Dolle
Am Wochenende
 

Bistum Münster stellt "Interventionsbeauftragten" vor



Am 1. April tritt der neue Interventionsbeauftragte des Bistums Münster seinen Posten an: Peter Frings. Frings war bislang Justitiar des Caritasverbandes für die Diözese Münster. Er soll die Fäden ziehen, wenn es darum geht, Missbrauch innerhalb der Kirche aufzuarbeiten. Er soll alle Beteiligten an einen Tisch bringen und dann entscheiden, wann was in welcher Reihenfolge zu geschehen hat. Dazu gehört auch, den Kontakt zu Staatsanwaltschaft und anderen Behörden sicherstellen. Das Bistum hatte im vergangenen Jahr angekündigt, so eine Stelle einzurichten. Laut eine Studie gab es zwischen 1946 und 2014 bei fast 140 Klerikern im Bistum Münster Hinweise auf zum Sexuellen Missbrauch.


Frings hat Rechtswissenschaft in Würzburg und Münster studiert. Nach dem Referendariat am Landgericht Kleve war er seit 1986 juristischer Mitarbeiter beim Caritasverband für die Diözese Münster. Seit September 1999 war er dort Justitiar und seit 2005 zusätzlich Abteilungsleiter „Recht und Wirtschaft“. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag unter anderem auf der sozialrechtlichen Beratung der Dienste und Einrichtungen der Caritas im Bistum Münster. Von 1997 bis 2017 war er Erster Vorsitzender des Vinzenzwerks Handorf. In dieser Funktion wurde er 2010 mit Missbrauchsvorwürfen vom Anfang der 1950 er Jahre konfrontiert.

Peter Frings ist verheiratet, hat drei Kinder und wohnt in Münster.

(Foto: Bistum Münster)








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Bistum Münster stellt "Interventionsbeauftragten" vor



Am 1. April tritt der neue Interventionsbeauftragte des Bistums Münster seinen Posten an: Peter Frings. Frings war bislang Justitiar des Caritasverbandes für die Diözese Münster. Er soll die Fäden ziehen, wenn es darum geht, Missbrauch innerhalb der Kirche aufzuarbeiten. Er soll alle Beteiligten an einen Tisch bringen und dann entscheiden, wann was in welcher Reihenfolge zu geschehen hat. Dazu gehört auch, den Kontakt zu Staatsanwaltschaft und anderen Behörden sicherstellen. Das Bistum hatte im vergangenen Jahr angekündigt, so eine Stelle einzurichten. Laut eine Studie gab es zwischen 1946 und 2014 bei fast 140 Klerikern im Bistum Münster Hinweise auf zum Sexuellen Missbrauch.


Frings hat Rechtswissenschaft in Würzburg und Münster studiert. Nach dem Referendariat am Landgericht Kleve war er seit 1986 juristischer Mitarbeiter beim Caritasverband für die Diözese Münster. Seit September 1999 war er dort Justitiar und seit 2005 zusätzlich Abteilungsleiter „Recht und Wirtschaft“. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag unter anderem auf der sozialrechtlichen Beratung der Dienste und Einrichtungen der Caritas im Bistum Münster. Von 1997 bis 2017 war er Erster Vorsitzender des Vinzenzwerks Handorf. In dieser Funktion wurde er 2010 mit Missbrauchsvorwürfen vom Anfang der 1950 er Jahre konfrontiert.

Peter Frings ist verheiratet, hat drei Kinder und wohnt in Münster.

(Foto: Bistum Münster)