Philipp Finkelmeier
NOXX
 

"Bielefeld" verschwindet von den Schildern



Der Name Bielefeld verschwindet immer weiter aus dem Stadtbild hier in Münster. Auf den überörtlichen Straßenschildern wird die Ortsangabe "Bielefeld" nach und nach ersetzt durch "Rheda-Wiedenbrück".

 

 

Gefühlt geht es in Münster überall in Richtung Bielefeld, Osnabrück, Ibbenbüren und Gronau. Und zur Autobahn. Das sind die so genannten "Fernziele", die immer wieder auf den großen gelben Wegweisern in der Kernstadt erscheinen.

 

 

Dass Bielefeld künftig nicht mehr dabei ist, liegt aber weniger am Gerücht, dass es die Stadt gar nicht gibt, sondern am so genannten Bundesstraßenverzeichnis. Das ist kürzlich neu aufgelegt worden und regelt, dass nun Rheda-Wiedenbrück ausgeschildert werden muss. Ist ja ein verkehrstechnisch bedeutender Ort mit einem Autobahnanschluss.

 

 

Wann immer in nächster Zeit in Münster ein weiteres Schild ausgetauscht wird, etwa weil es unleserlich geworden ist, verschwindet also ein weiteres Mal ein "Bielefeld-Hinweis" in Münster.

 

 

In diesem Jahr stehen etwa achtzig Schilderwechsel an. Insgesamt gibt es fast 400 überregionale (Vor-)Wegweiser. Bis also wirklich nirgendwo mehr der Name der Stadt, die es eigentlich gar nicht gibt, zu lesen ist, wird es noch dauern: So ein Verkehrsschild hat eine Lebensdauer von bis zu dreißig Jahren. Je nach Haushaltslage entscheidet die Stadt jedes Jahr neu, welche alten Schilder durch neue ersetzt werden.

 

 

Der Austausch einer solchen Richtungstafel kostet zwischen 850 und 2600 Euro, je nachdem, ob auch Fundament und Mast neu gemacht werden müssen.

 

 

Weshalb Rheda-Wiedenbrück ein tolles Fernziel ist, haben die ANTENNE MÜNSTER-Morgenmoderatoren Anja Brukner und Christoph Hausdorf aus berufenem Munde erfahren...

 

 

(Foto: zwei überörtliche Schilder in Höhe Lublinring - rechts ein bereits erneuertes und links eins, das sicherlich in nächster Zeit ausgetauscht wird.)








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"Bielefeld" verschwindet von den Schildern



Der Name Bielefeld verschwindet immer weiter aus dem Stadtbild hier in Münster. Auf den überörtlichen Straßenschildern wird die Ortsangabe "Bielefeld" nach und nach ersetzt durch "Rheda-Wiedenbrück".

 

 

Gefühlt geht es in Münster überall in Richtung Bielefeld, Osnabrück, Ibbenbüren und Gronau. Und zur Autobahn. Das sind die so genannten "Fernziele", die immer wieder auf den großen gelben Wegweisern in der Kernstadt erscheinen.

 

 

Dass Bielefeld künftig nicht mehr dabei ist, liegt aber weniger am Gerücht, dass es die Stadt gar nicht gibt, sondern am so genannten Bundesstraßenverzeichnis. Das ist kürzlich neu aufgelegt worden und regelt, dass nun Rheda-Wiedenbrück ausgeschildert werden muss. Ist ja ein verkehrstechnisch bedeutender Ort mit einem Autobahnanschluss.

 

 

Wann immer in nächster Zeit in Münster ein weiteres Schild ausgetauscht wird, etwa weil es unleserlich geworden ist, verschwindet also ein weiteres Mal ein "Bielefeld-Hinweis" in Münster.

 

 

In diesem Jahr stehen etwa achtzig Schilderwechsel an. Insgesamt gibt es fast 400 überregionale (Vor-)Wegweiser. Bis also wirklich nirgendwo mehr der Name der Stadt, die es eigentlich gar nicht gibt, zu lesen ist, wird es noch dauern: So ein Verkehrsschild hat eine Lebensdauer von bis zu dreißig Jahren. Je nach Haushaltslage entscheidet die Stadt jedes Jahr neu, welche alten Schilder durch neue ersetzt werden.

 

 

Der Austausch einer solchen Richtungstafel kostet zwischen 850 und 2600 Euro, je nachdem, ob auch Fundament und Mast neu gemacht werden müssen.

 

 

Weshalb Rheda-Wiedenbrück ein tolles Fernziel ist, haben die ANTENNE MÜNSTER-Morgenmoderatoren Anja Brukner und Christoph Hausdorf aus berufenem Munde erfahren...

 

 

(Foto: zwei überörtliche Schilder in Höhe Lublinring - rechts ein bereits erneuertes und links eins, das sicherlich in nächster Zeit ausgetauscht wird.)